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Praxis für Psychotherapie und Coaching
Dr. Christine Laufersweiler-Plass
Schumannstraße 50,  65193 Wiesbaden
Tel: 0611- 97 13 206
(Telefonzeit: Montags  und Dienstags  13.05 -13.55 Uhr)

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 Info-Flyer: Psychotherapeuten klagen seit Jahren vor den Sozialgerichten für bessere Honorierung

Einkommenssituation 2012
der Psychotherapeuten
Informationen zur  Arbeitsauslastung (2012) Gleiches Honorar für gleiche Leistung!
Beschluss der Krankenkassen und KBV
ist die Erhöhung der Honorarsumme um   0,9%.   Für eine Sitzung Psychotherapie bedeutet das eine Steigerung des Stundenhonorares um 84 Cent für einen Zeitraum von 4 Jahren.

Monatliche Einkommen:
Die ungleiche Honorarverteilung innerhalb der Kassenärztlichen Vereinigung führt zu durchschnittlichen monatlichen Nettoeinkommen der Psychotherapeuten von 2.658 Euro im Vergleich zu 5.442 Euro bei allen Ärzten; für einen Praxistag ohne Unterstützung von Personal bekommen wir  also im Vergleich die Hälfte.

Brutto sollen wir also knapp 70 Euro  pro  Therapiestunde bekommen, davon sind gleich ca die Hälfte als Praxiskosten für Miete etc. abzuziehen.  Nun wollen noch Versicherungen und Steuern bezahlt werden. Bei Urlaub und Fortbildung ist Vertretung nicht erlaubt. Und so bleiben dem Psychotherapeuten netto ca  15 Euro pro Therapiestunde im Geldbeutel.  Noch geringer ist das  Honorar für die probatorischen Sitzungen und die Berichte an die Gutachter.

Seit Jahren klagen die Psychotherapeuten daher vor den Sozialgerichten gegen diese Zustände. Durchaus mit Erfolg und Nachzahlungen (nach Jahren) durch die KVen. Jedoch ist mit jedem neuen Honorarbeschluss der Ärzte und Krankenkassen. der Klageweg von neuem zu beschreiten. Eine unmögliche Situation.
Arbeitsauslastung:
Tatsächlich liegen nach der ZiPP-Auswertung die
durchschnittlichen Arbeitszeiten der Psychotherapeuten
 mit 47 Wochenstunden nur 10 Prozent unter denen
 aller anderen Arztgruppen (52
Stunden); dafür sind Psychotherapeuten meist noch
über SMS, Email, Internetkontakt erreichbar, meist in der Freizeit

Privatpatienten:
Anders als Ärzte können Psychotherapeuten ihr Einkommen
nicht wesentlich durch die Behandlung von Privatpatienten aufbessern, da nur etwa 10% unserer KlientInnen  privat versichert sind und die privaten Krankenkassen die Behandlungseinheit Psychotherapie  im Vergleich zu den gesetzlichen Kassen nur ca. 20% besser vergüten.


Quellen:
http://www.zi-pp.de/free_pdf/ZiPP_Jahresbericht_2010_final.pdf
http://www.kbv.de/publikationen/41532.html
Folgen:
Angesichts von Inflationsraten um 2% können Psychotherapeuten nur bei Einschränkungen der Praxiskosten, der privaten Lebensführung und der Altersvorsorge über die Runden kommen. Für einen akademischen Heilberuf, der ein 10-semestriges Studium und eine 3 bis 5jährige selbstfinanzierte Ausbildung erfordert, ein untragbarer Zustand.

Psychotherapeuten kämpfen daher seit Jahren stets erneut  wieder vor den Sozialgerichten um das ihnen zustehende Honorar.

Forderung:
Die psychotherapeutischen Leistungen sind gegenüber denen der somatischen Medizin gleichwertig zu honorieren

Faktencheck:
Warum wenden wir uns an Sie?
Wir bemühen uns Formen des Protests zu finden und gleichzeitig unsere Praxen für Sie geöffnet zu halten. Wir möchten  Sie aber nicht im Unklaren darüber lassen, worum es bei der aktuellen Diskussion geht. Wenn Sie Interesse an dem Thema haben, sprechen Sie uns an.





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